Finanzinfos im Internet ab Juni nicht mehr kostenlos
Reuters bietet online nur noch Appetithappen

Der britische Nachrichtenkonzern Reuters Plc. will Firmennachrichten und Finanzinformationen im Internet künftig nur noch gegen Gebühr zugänglich machen. Bislang sind die meisten Reuters-Meldungen über Anbieter wie Yahoo Finance kostenlos online zu bekommen.

and LONDON. Bereits ab Juni sollen sie aber stärker über das eigene Angebot Reuters.com vermarktet werden. Es werde nur noch Schlagzeilen umsonst als Appetithappen geben, sagte eine Reuters-Sprecherin: „Wer alles lesen will, kann dann auf unserer Web-Seite die Geschichte gegen Geld bekommen.“

Reuters folgt mit dem Wandel anderen Anbietern von Finanznachrichten im Internet, die ihre Informationen inzwischen ebenfalls nur noch gegen Geld preisgeben. Zeitungen sind diesem Trend ebenfalls gefolgt, um so den Online-Auftritt profitabel zu machen.

Auf dem hart umkämpften Markt der Finanzinformationen steht Reuters unter Druck. Der Konzern will mit dem neuen Konzept seinen Umsatz ankurbeln. Allerdings sollen weniger die neuen Abonnenten Einnahmen bringen. Durch eine höhere Attraktivität von Reuters.com verspreche man sich „deutlich höhere Einnahmen“ bei der Online-Werbung, heißt es bei Reuters. Wie hoch der zusätzliche Umsatz sein könnte, dazu gab es keine Angaben. „Wir haben keine Zielvorgabe“, lautete die Auskunft.

Bislang zahlen Internet-Portale wie Google und Yahoo eine Gebühr an Reuters und geben die Nachrichten aus Politik und Wirtschaft kostenlos weiter. Das werde künftig nur bei allgemeinen Nachrichten möglich sein, nicht aber bei Finanz- und Firmenmeldungen, teilte Reuters nun den Portalbetreibern mit.

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