Finanzinvestor
Permira steigt bei Premiere aus

Der Finanzinvestor Permira beendet sein Engagement beim Bezahlfernsehsender Premiere. An wen die Aktien gehen, ist jedoch unklar.

HB MÜNCHEN. Permira verkaufe seine restlichen 6,92 Mill. Aktien an institutionelle Investoren, teilte die Beteiligungsgesellschaft am Freitag mit. Händlern zufolge platziert der Finanzinvestor seinen Anteil zu einem Preis von 12,70 Euro je Aktie, und somit gut 4 Prozent unter dem Schlusskurs des Vortags. Das Paket spült Permira rund 88 Mill. Euro in die Kassen. „Das ist ein völlig normaler Vorgang“, kommentierte ein Premiere-Sprecher den Ausstieg der Investoren.

Der Kurs der im Nebenwerteindex MDax notierten Premiere-Aktie reagierte mit Kursverlusten auf die Ankündigung und rutschte um 3 Prozent auf 12,88 Prozent ab. Der Verkauf wird von der Schweizer Bank UBS organisiert.

Laut Unternehmenshomepage hält Permira gemeinsam mit der HVB, der BayernLB und der österreichischen Bawag 8,4 Prozent der Premiere-Aktien. Knapp 77 Prozent der Premiere-Aktien sind in Streubesitz, die restlichen 15 Prozent hält das Management um Vorstandschef Georg Kofler. Im September waren Gerüchte aufgekommen, der Medienkonzern Axel Springer wolle bei Premiere einsteigen.

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