Freitag Verhandlungen zwischen den Printhäusern
Burda schielt auf Anteile am Verlag Milchstraße

Der Münchener Burda Verlag (Focus) greift nach der Hamburger Verlagsgruppe Milchstraße. Wie das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) aus Kreisen des Zeitschriftenkonzerns erfuhr, will das süddeutsche Verlagshaus von dem italienischen Medienriesen RCS Media (Rizzoli Corriere della Sera Group) Beteiligungen an der Hamburger Verlagsgruppe übernehmen.

HB HAMBURG. Dazu gehören die Verlage Kino, TV Spielfilm, Amica sowie Cinema. Am Freitag soll hierzu zwischen den Printhäusern verhandelt werden, heißt es aus beteiligten Unternehmenskreisen. Die beiden Medienhäuser halten über eine Beteiligungsgesellschaft jeweils 50 Prozent an den Tochterfirmen der Milchstraßen-Gruppe – mit Ausnahme des Verlags TV Spielfilm, bei dem Burda mit 20 Prozent direkt engagiert ist.

Sprecher der Milchstraße und Burda wollten sich nicht zu den Verhandlungen äußern. RCS betonte, dass sie an der Zusammenarbeit bis auf weiteres festhalten wolle. Unterdessen will der Hamburger Verlag vom kommenden Jahr an rund zehn Millionen Euro einsparen, bestätigte eine Firmensprecherin. Ob es auch zu einem Personalabbau kommt, wollte sie nicht sagen. Der Verlag beschäftigt 490 Mitarbeiter und hat im vergangenen Jahr 156 Millionen Euro umgesetzt.

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