Frühere Telenorma wird verkauft
US-Firma Avaya übernimmt Tenovis

Die frühere Frankfurter Telenorma soll an den US-Internettelefonausrüster Avaya verkauft werden. Dies berichtete das „Wall Street Journal“ in seiner Onlineausgabe .

HB NEW YORK / FRANKFURT. Danach übernimmt Avaya die heutige Tenovis GmbH & Co. für bis zu 800 Mill. Dollar (656 Mill. Euro) von der US-Investmentfirma Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR). Die beteiligten Unternehmen wollten sich nicht äußern.

Tenovis hat 5500 Beschäftigte und setzte im vergangenen Jahr 890 Millionen Euro um. Das Unternehmen hat eine wechselhafte mehr als 100 Jahre alte Vergangenheit. 1899 in Frankfurt als Vermieter von Telefonanlagen gegründet, ging aus dem Unternehmen in den 30er Jahren die Firma „Telefonbau und Normalzeit“ (TN) hervor. An TN beteiligte sich 1981 die Robert Bosch GmbH, sechs Jahre später übernahm der Bosch-Konzern Telenorma als 100-prozentige Tochtergesellschaft. Seit April 2000 gehört das Unternehmen zu KKR, einer der weltweit führenden Kapitalanlagegesellschaften, denen beispielsweise auch Wincor Nixdorf gehört.

Avaya war vor vier Jahren von dem US-Telekomausrüster Lucent Technologies abgespalten worden, kurz bevor der Markt für Telekommunikationsausrüstungen abgestürzt war. Avaya sei fast unter seiner Schuldenlast zusammen gebrochen, doch habe die Gesellschaft seither ein starkes Comeback geschafft. Sie habe ihre Schulden abgebaut und sei wieder in die Gewinnzone zurück gekehrt, nachdem die Nachfrage für Ausrüstungen zur Steuerung von Internetanrufen stetig gestiegen sei.

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