Frühestens 2006 auf dem Parkett
Bertelsmann verschiebt den Börsengang

Der mögliche Börsengang des 25-Prozent-Anteils der Groupe Bruxelle Lambert (GBL) an Bertelsmann hat sich um ein weiteres Jahr auf 2006 verschoben. Das berichtete Bertelsmann-Vorstandschef Gunter Thielen am Dienstag bei der Bilanz-Pressekonferenz in Berlin.

HB BERLIN. Wie der Konzern weiter mitteilte, sind die noch bei der Zeit-Stiftung verbliebenen Anteile von 2,9 Prozent im November 2003 zurückgekauft worden. Damit sei die angestrebte Gesellschafterstruktur erreicht.

57,6 Prozent der Anteile hält jetzt die Bertelsmann-Stiftung, 17,3 Prozent die Familie des Firmenpatriarchen Reinhard Mohn, 25,1 Prozent die GBL. Die Stimmrechte an der AG werden zu 75 Prozent über die Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG) ausgeübt. GBL verfügt über 25 Prozent der Stimmrechte.

Bertelsmann sei mit den jetzt erreichten Ergebnissen „schon weit an der Börsenfähigkeit dran“, sagte Thielen. GBL-Inhaber Albert Frère habe aber bislang keine Absicht zu verkaufen. Im Zuge des Anteilsrückkaufs habe man sich auf Mai 2006 als frühesten Termin, zu dem GBL einen Börsengang verlangen kann, geeinigt.

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