Führung von US-Radiobetreiber stimmt zu
Grünes Licht für Milliarden-Übernahme

Die Führung des größten US-Rundfunkbetreibers Clear Channel hat der Übernahme durch die Beteiligungsgesellschaften Thomas H. Lee und Bain Capital zugestimmt.

HB NEW YORK. Der Verwaltungsrat stimmte am Freitag der aufgestockten Offerte von 39,20 Dollar pro Aktie zu. Damit wird Clear Channel mit rund 19,5 Mrd. Dollar bewertet. Eigentlich wollte das Gremium die Offerte ablehnen. Starker Druck zahlreicher Aktionäre stimmte sie dann aber um. Nun müssen noch die Aktionäre dem Vorhaben zustimmen, was als von Analysten als nicht ganz einfach angesehen wird. Nach texanischem Recht müssen zwei Drittel der Aktionäre für die Übernahme votieren. Stimmen von Aktionären, die sich nicht an dem Votum beteiligen, werden als „Nein“-Stimmen gewertet.

Unabhängig von der Übernahme plant Clear Channel den Verkauf von fast 40 Prozent seiner Rundfunksender in den USA. Zudem will der Rundfunkbetreiber seine TV-Sparte veräußern. Clear Channel beherrscht mit seinen rund 1100 Radiostationen in vielen Gegenden der USA den Hörfunkmarkt. Wie andere mit Werbung finanzierte Sender kämpft das Unternehmen aber mit einer wachsenden Konkurrenz durch Satellitensender, das Internet und MP3-Spieler.

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