Fünf Milliarden Dollar
Philips kauft Aktien zurück

Der niederländische Elektronik-Konzern Philips plant umfangreiche Aktienrückkäufe. Hintergrund ist eine Änderung des nioederländischen Steuergesetzes: Demnach können niederländische Firmen fortan größere Summen für Aktienrückkaufe von der Steuer absetzen.

HB AMSTERDAM. Der niederländische Elektronik-Konzern Philips hat ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von fünf Mrd. Euro angekündigt. Das Vorhaben solle ab dem 2. Januar umgesetzt werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Der Schritt folgte nur wenige Stunden auf die Annahme eines neuen Steuerrechts im Parlament. Demnach können niederländische Firmen fortan größere Summen für Aktienrückkaufe von der Steuer absetzen. Analysten zeigten sich vom Umfang des Aktienrückkaufprogramms positiv überrascht. Die Philips -Aktie legte im Vormittagshandel mehr als 2,5 Prozent zu.

Seit 2005 hat Philips bereits eigene Akien im Wert von 5,2 Mrd. Euro zurückgekauft und die Übernahmen anderer Firmen im Wert von 6,5 Mrd. Euro umgesetzt beziehungsweise eingefädelt. Das Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr von seiner Halbleiter-Sparte getrennt und will sich künftig auf sein Geschäft mit Verbraucher-Elektronik und Medizintechnik konzentrieren. Vor kurzem bekundeten zwei Hedge Fonds aus den USA Interesse an dem Unternehmen.

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