Für drittes Quartal
Intel stutzt Umsatzprognose zurecht

Der weltgrößte Chiphersteller Intel hat seine bislang prognostizierte Umsatzspanne für das laufende dritte Quartal präzisiert und damit gleichzeitig etwas zurückgenommen.

HB SAN FRANCISCO. In den drei Monaten würden nun Erlöse von 9,8 bis 10 Milliarden Dollar erwartet, teilte der Branchenprimus am Donnerstag in einem Zwischenbericht zum laufenden Quartal mit. Im Juli war das Unternehmen noch von einem Umsatz zwischen 9,6 Milliarden und 10,2 Milliarden Dollar ausgegangen. Intel-Aktien verloren im nachbörslichen Handel 1,3 Prozent auf 25,75 Dollar.

Der Konzern betonte, das Geschäft liege im Rahmen der Erwartungen. Im Mittel sei nach wie vor mit 9,9 Milliarden Dollar und damit einem Plus von rund 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu rechnen. Intel bekräftigte somit, auf Jahresbasis werde insbesondere angesichts der starken Nachfrage nach Notebook-Chips weiterhin mit einem prozentual zweistelligen Wachstum gerechnet.

Die Bruttomarge werde dank Einsparungen bei den Kosten wohl etwas über 60 Prozent liegen, sagte Finanzchef Andy Bryant. Als Spanne nannte das Unternehmen 59 bis 61 Prozent. Zuvor hatte Intel als Zielmarke in etwa 60 Prozent ausgegeben.

Grund für die verengte Prognose könnten Steuerbelastungen sein. Der Chip-Produzent teilte mit, er rechne im laufenden Quartal mit zusätzlichen Abgaben von 225 bis 275 Millionen Dollar im Zusammenhang mit der möglichen Rückübertragung von im Ausland erzielten Gewinnen.

Der weltgrößte Hersteller von Handy-Chips, Texas Instruments, hob indes seine Gewinnprognose für das laufende Quartal angesichts einer starken Nachfrage an.

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