Fusion mit T-Mobile AT+T fühlt sich ungerecht behandelt

US-Behörden haben Bedenken gegen die Fusion der Mobilfunkkonzerne AT&T und T-Mobile USA angemeldet. Jetzt hat AT&T mit scharfen Worten reagiert - und wirft den Regulierern Einseitigkeit vor.
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AT&T Filiale in New York: Der Konzern wettert gegen die Behörden Quelle: dapd

AT&T Filiale in New York: Der Konzern wettert gegen die Behörden

(Foto: dapd)

San FranciscoAT&T kritisiert in einer Stellungnahme scharf eine Analyse der Telekomaufsichtsbehörde FCC, wonach ein Zusammenschluss mit T-Mobile USA keinen Vorteil für die Allgemeinheit bringen und Arbeitsplätze vernichten werde.

AT&T-Manager Jim Cicconi wirft der Behörde eine einseitige Sicht der Dinge vor:„Aus unserer Sicht stellt sich die Frage, ob die Autoren der Analyse voreingenommen waren“, so Cicconi im Unternehmensblog von AT&T. „Der Report greift einseitig Fakten heraus, die die Sicht der Autoren bestätigen und unterdrückt Fakten, die dagegensprechen.“

Man habe erwartet, dass der geplante Zusammenschluss der beiden Mobilfunkunternehmen „vorsichtig, abwägend und fair“ geprüft werde. Das sei bei der vorläufigen Stellungnahme der FCC aber nicht der Fall gewesen. Nach Aussagen der  US-Telekomaufsichtsbehörde würde durch den Zusammenschluss der Wettbewerb vermindert und tausende Arbeitsplätze vernichtet.

Außerdem, so die FCC, würde AT&T ohnehin in den Ausbau seines Hochgeschwindigkeitsnetzes LTE investieren, wenn der Zusammenschluss scheitere. Dies geschehe alleine schon aus Wettbewerbsgründen, T-Mobile USA biete attraktive Preise und innovative Produkte und sei somit eine Herausforderung für AT&T.

Für den AT&T-Cheflobbisten sind das reine Spekulationen, die durch keine Fakten untermauert werden können. Teilweise würden sich die vorgebrachten Argumente sogar gegenseitig widersprechen. Unter anderem weist er darauf hin, dass T-Mobile USA kontinuierlich Kunden verliere.

Aufsichtsbehörde weist Vorwürfe zurück
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2 Kommentare zu "Fusion mit T-Mobile: AT&T fühlt sich ungerecht behandelt"

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  • Auch wenn AT&T unschuldig sein sollte, einen Betrüger gibt es immer, wenn sich zwei streiten. Und

    Wirtschaftsverbrecher

    sind unzweifelhaft die übelsten, unverfrorensten Verbrecher die es gibt. Sie machen einfach immer weiter und weiter und weiter und verknüpfen sich mit der Politik durch Bestechung, Drohung sowie durch Zwang ...

  • Die Mentalität von Verbrechern allgemeiner Ausrichtung, von Dieben, Mördern und ... ist es, sich ungerecht behandelt zu fühlen, weil sie schließlich immer, immer, überhaupt immer unschuldig sind!

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