Fusionsgerüchte

Frankreichs Mobilfunker legen an der Börse zu

Angefeuert durch Aussagen von Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg haben die Papiere der französischen Telekommunikationsanbieter am Donnerstag Zugewinne verzeichnet. Insbesondere Bouygues profitierte.
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Heizte durch seine Aussagen die Fusionsgerüchte zu den französischen Mobilfunk-Anbietern neu an: Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg. Quelle: AFP

Heizte durch seine Aussagen die Fusionsgerüchte zu den französischen Mobilfunk-Anbietern neu an: Wirtschaftsminister Arnaud Montebourg.

(Foto: AFP)

FrankfurtSpekulationen auf Fusionen in der französischen Telekombranche sind am Donnerstag wieder aufgeflammt. Die Papiere von Bouygues übernahmen mit einem Kursplus von 4,8 Prozent die Führung im Pariser Auswahlindex CAC40. Konkurrent Iliad gewann sogar 7,2 Prozent. Branchenprimus Orange - früher France Telecom - legte in der Spitze 1,9 Prozent zu.

Anleger stützten ihre Einschätzung auf Aussagen des französischen Wirtschaftsministers Arnaud Montebourg. Dieser betonte, seine Regierung wolle weiterhin die Zahl der Mobilfunk-Anbieter auf drei von vier verringern, um die „destruktive Spirale“ fallender Preise zu beenden.

Am Vortag hatte Bouygues mitgeteilt, die Fusionsgespräche mit Orange und Iliad seien gescheitert. Aus diesem Grund solle etwa jede sechste der insgesamt 9000 Stellen gestrichen werden.

  • rtr
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