Fusionsstreit Mobilcom-Freenet
Mobilcom und Kleinaktionäre sind weiter uneins

Im Rechtsstreit um die Fusion des Mobilfunkdienstleister Mobilcom mit der Internet-Tochter freenet gibt es nach wie vor keine gütliche Einigung zwischen den Parteien. Das Landgericht Kiel will nun am 8. August über die Fusion entscheiden.

HB FRANKFURT. Die Gespräche zwischen Mobilcom und klagenden Kleinaktionären liefen noch, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Er zeigte sich weiter zuversichtlich für einen außergerichtlichen Kompromiss zwischen den Parteien, mit dem ein langer Rechtsstreit vermieden werden könnte. Die Anteilseigner von Mobilcom und Freenet hatten die Fusion im August 2005 mit großer Mehrheit gebilligt. Der Vollzug wird allerdings von Aktionärsklagen blockiert. In zwei Freigabeverfahren vor den Landgerichten in Kiel und in Hamburg geht es darum, ob die beiden Unternehmen vor dem Ende des erwarteten Gerichtsmarathons verschmolzen werden können. Das für Mobilcom zuständige Landgericht Kiel will am 8. August über das Freigabeverfahren entscheiden. Auch danach bleibe dem Unternehmen die Möglichkeit einer außergerichtlichen Einigung mit den Klägern, erläuterte der Sprecher. Die am Freitag abgelaufene Frist habe lediglich die Einreichung von Schriftsätzen der Kläger bei Gericht betroffen. Das Hamburger Landgericht hatte mehrere Anfechtungsklagen abgewiesen, will über die Freigabe der Fusion aber erst am 2. August entscheiden.

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