Fußball-TV-Rechte
Premiere bekommt Bundesliga-Rechte

Der Pay-TV-Sender Premiere wird sein Zugpferd Fußball-Bundesliga sehr wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren im Programm haben. Die ARD dürfte die Rechte im frei empfangbaren Fernsehen bekommen am Samstag bekommen. Fraglich bleibt, welcher Free-TV-Sender am Sonntag den Zuschlag bekommt. .

gie HAMBURG. Bei der am Freitag anstehenden Vergabe der Fernsehrechte dürfte fast alles beim alten bleiben. Premiere wird vermutlich weiter alle Spiele live zeigen. Dabei werde es auch ein Spiel am Samstagabend um 18.30 Uhr geben. Dies wurde von Premiere gefordert, um die Exklusivität der Berichterstattung zu erhöhen. Am Donnerstag werde der Liga-Vorstand, am Freitag dann die Klubs über diverse Modelle beraten.

Spannend bleibt jedoch die Frage, wer die Rechte an der Erstverwertung im Free-TV für die Sonntagsspiele erhält. Bisher lagen diese beim DSF. Doch in der Branche gibt es seit langem Gerüchte, dass der Privatsender darunter leidet, dass er die Spiele erst ab 22 Uhr ausstrahlen darf und sich das Engagement finanziell nicht lohnt. Denkbar wäre auch, dass die ARD den Zuschlag für die Erstverwertung am Sonntag bekommt.

Von Experten werden die Pay-TV-Rechte als überlebensnotwendig für Premiere eingestuft. Der Pay-TV-Sender hatte die Bundesligarechte Ende 2006 einmal zwischenzeitlich verloren. Der Aktienkurs fiel damals drastisch. Heute schnellte der Aktienkurs zum Handelsstart um 21 Prozent nach oben und stieg im Tagesverlauf auf zwischenzeitlich rund 40 Prozent. Allerdings kommt die Premiere-Aktie auch von einem niedrigen Niveau.

Das neue Samstagspiel um 18.30 Uhr kommt dem Bericht zufolge zeitgleich mit der frei empfangbaren Zusammenfassung des Spieltags in der ARD-Sportschau.

Der Pay-TV-Sender hatte immer wieder gefordert, dass frei empfangbare Fernsehbilder der Bundesliga erst nach 20 Uhr ausgestrahlt werden. Von dem Spiel am Samstagabend werde es zudem Bilder im ZDF-Sportstudio geben.

Wenn die Berichte zutreffen, bliebe noch die wichtige Frage offen, wie viel Premiere für das Rechtepaket bezahlen muss. Um die Finanzen des Bezahlsenders sieht es derzeit nicht gut aus. Auf der anderen Seite pochen die Bundesliga-Vereine auf höhere Erlöse.

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