Gartner-Studie
Handy-Verkäufe brechen ein

Die Wirtschaftskrise hat im ersten Quartal deutliche Spuren auf dem Handy-Markt hinterlassen. Weltweit ging die Zahl der verkauften Mobiltelefone binnen eines Jahres um 9,4 Prozent auf 269,1 Mio. zurück, wie das Marktforschungsinstitut Gartner mitteilte. Nokia verteidigte seinen ersten Platz im Ranking.

HB EGHAM. „Es war das erste Mal, dass der Markt im ersten Quartal verglichen zum Vorjahr geschrumpft ist“, sagte Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Händler versuchten demnach, Lagerbestände abzubauen und keine neuen Geräte von den Herstellern abzunehmen. Es gebe allerdings Anzeichen für eine Erholung zum Beispiel in Nordamerika und China.

Nokia verteidigte seinen ersten Platz, aber der Marktanteil des Branchenprimus sank auf 36,2 Prozent (2008: 39,1 Prozent). Samsung Electronics hielt sich mit 51,385 Mio. verkauften Handys auf Platz zwei vor LG Electronics. Der Anteil von Smartphones an den verkauften Handys stieg auf 13,5 Prozent. Für das Gesamtjahr gehen die Marktforscher weiterhin von einem Absatzrückgang von vier Prozent aus.

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