Gartner-Studie
Infineon glänzt mit schnellstem Wachstum

Infineon ist 2003 einer Studie zufolge schneller als alle seine Konkurrenten gewachsen. Während der US-Prozessorenhersteller Intel nach wie vor die unbestrittene Nummer eins der Branche ist, musste der europäische Konkurrent Philips Marktanteilsverluste hinnehmen.

HB MÜNCHEN. „Infineon Technologies verzeichnete mit 33 % das stärkste Wachstum“, teilte das Marktforschungsinstitut Gartner Dataquest am Freitag in Stamford mit. Der Konzern habe insbesondere in den Bereichen Mobilfunk-Halbleiter und Speicherchips (DRAMs) zulegen können. Den Marktanteil 2003 taxierte Gartner auf vier Prozent nach 3,4 % im Vorjahr. Damit liegt Infineon der Studie zufolge weltweit auf Rang sieben, wobei die Marktforscher Erlöse beispielsweise aus Lieferpartnerschaften oder Gemeinschaftsunternehmen nicht berücksichtigen. Infineon sieht sich aus diesem Grund - ebenso wie andere Analysten - selbst auf Platz sechs.

Für den Gesamtmarkt errechnet die Studie 2003 nach vorläufigen Zahlen ein Umsatzwachstum von 11,8 % auf 175 Mrd. Dollar, nachdem der Sektor 2002 noch praktisch stagniert hatte. Im Gegensatz zu den Jahren 2001 und 2002, in denen die Anbieter von Spezialchips auf der Gewinnerseite standen, hätten 2003 die Hersteller von Standardhalbleitern (Commodities) - etwa DRAMs - die Nase vorne gehabt, hieß es.

Intel lag geringfügig unter dem durchschnittlichen Wachstum, führt aber mit 16,0 (2002: 16,2) Prozent Marktanteil nach wie vor mit weitem Abstand die Branche an. Die Nummer zwei, Samsung Electronics, erhöhte ihren Marktanteil auf 5,9 (5,5) Prozent. Der französische Halbleiterkonzern STMicroelectronicskonnte mit 4,1 % seinen Marktanteil halten, Philips verbuchte einen Rückgang um 0,3 Prozentpunkte auf 2,5 %.

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