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Geldbuße für Hynix wegen Bilanzmanipulation

Der südkoreanische Chiphersteller Hynix Semicondutor muss eine Geldbuße von zwei Mrd. Won (etwa 1,4 Mio Euro) wegen Bilanzmanipulation zahlen. Das entschied am Mittwoch die staatliche Kommission für Wertpapiere und Termingeschäfte in Seoul.

dpa SEOUL. Der südkoreanische Chiphersteller Hynix Semicondutor muss eine Geldbuße von zwei Mrd. Won (etwa 1,4 Mio Euro) wegen Bilanzmanipulation zahlen. Das entschied am Mittwoch die staatliche Kommission für Wertpapiere und Termingeschäfte in Seoul.

Die Strafe muss noch von der Finanzaufsichtsbehörde gebilligt werden, die zuvor bei Hynix Falschbuchungen aus dem Jahr 1999 über knapp zwei Billionen Won (etwa 1,4 Mrd Euro) entdeckt hatte.

Den Angaben der Kommission zufolge soll außerdem die Staatsanwaltschaft gegen den früheren Vorsitzenden von Hynix (vormals Hyundai Electronics), Park Chong Sup, im Zusammenhang mit den Verstößen gegen die Bilanzvorschriften in den vergangenen Jahren Ermittlungen einleiten. Gegen den Rechnungsprüfer von Hynix, Samil Accounting, verhängte die Kommission eine Geldbuße in Höhe von 770 Mill. Won. Ein Überprüfung der Bilanzen von Hynix bis 2003 durch die Behörden hatte ergeben, dass bestimmtes Vermögen überhöht bewertet worden war. Die Finanzaufsicht hatte jedoch mitgeteilt, dass Hynix die Falschbuchungen mittlerweile korrigiert habe.

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