Gemeinsame Vermarktung von Sportereignissen geplant
Burda-Verlag kooperiert mit dem Deutschen Sportbund

Der Deutsche Sportbund (DSB) und die Direktmarketing-Tochter des Burda-Verlags, Burda Direct, kooperieren bei der Vermarktung von Sportereignissen. Burda Direct beteiligt sich dafür zu fünfzig Prozent an der DSB-Vermarktungsorganisation Deutsche Sport Partner. Der Vertrag tritt am 1. Juli in Kraft. Die Höhe der Investition gab der Burda-Verlag allerdings nicht bekannt.

sfu DÜSSELDORF. Die Kooperation mit dem Deutschen Sportbund verschaffe dem Verlag Zugang zu Millionen organisierter Sportler, begründet Burda Direct den Schritt. Die Burda-Vermarkter erhalten über die Kooperation Zugriff zu Rechten an Marken, Titeln und Logos des Deutschen Sportbundes und können diese gemeinsam mit der Dachorganisation von rund 90 000 deutschen Sportvereinen vermarkten.

Schon heute erzielt der Burda-Verlag ein Fünftel seines Konzernumsatzes von 1,48 Mrd. Euro mit digitalen Medien und anderen Projekten außerhalb des Kerngeschäfts Zeitschriften. Burda Direct hat im vergangenen Jahr einen Umsatzplus von 16 Prozent erzielt.

Künftig könnte dies noch mehr werden. Die Vermarktung von Sportereignissen ist ein lukratives Geschäft. So will die Deutsche Sport-Marketing, die Vermarktungsgesellschaft der Sporthilfe und des Nationalen Olympischen Komitees, ihren Umsatz in diesem Jahr um rund 30 Prozent steigern. Zwischen 2001 und 2004 erzielte die Agentur einen Umsatz von rund 25 Mill. Euro, in den drei Jahren davor nur rund 13 Mill. Euro. Event-Agenturen wie Vok Dams gründen eigene Sportmarketing-Einheiten. Hintergrund der Aktivitäten ist die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland.

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