Gemeinschaftsunternehmen mit Musikkonzernen
Myspace macht iTunes Konkurrenz

Direkt abrufbare Musik, MP3s zum Download, Konzertkarten: Die vor allem bei Jugendlichen beliebte Online-Plattform Myspace steigt ins Musikgeschäft ein. Dafür will das Unternehmen mit drei großen Musikkonzernen gemeinsame Sache machen.

HB NEW YORK. Die größte Internet-Kontaktbörse Myspace gründet ein Gemeinschaftsunternehmen mit drei großen Musikkonzernen. Der neue Online-Dienst Myspace Music soll dem Internet-Geschäft iTunes des US-Computerkonzerns Apple Konkurrenz machen und direkt abrufbare Musik, das Herunterladen von MP3-Stücken, Konzertkarten, Klingeltönen und Fanartikel anbieten. Teilnehmen wollten Sony BMG, an dem der Gütersloher Medienkonzern Bertelsmann beteiligt ist, die Tochter des französischen Medienkonzerns Vivendi Universal Music und der US-Konzern Warner Music, wie der Myspace-Besitzer News Corp am Donnerstag mitteilte.

Die Musikverlage versuchen seit geraumer Zeit, neue Vertriebswege zu erschließen, um den sinkenden CD-Verkäufen zu begegnen. Mit fast 70 Mill. Besuchern im Januar allein in den USA ist Myspace bereits ein großer Werbeträger für Musik. Nach Ansicht der Plattenfirmen verdankt Myspace seinen Erfolg auch der Musik ihrer Künstler, die Fans auf ihre Seiten innerhalb der Kontaktbörse laden.

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