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General Motors straft LA Times mit Werbeverbot

Der US-Autohersteller General Motors Corp. hat der „Los Angeles Times“ eine falsche und entstellende Berichterstattung vorgeworfen und am Freitag alle Anzeigen in dem Blatt gestoppt.

HB NEW YORK. Die „Los Angeles Times“ gehört dem Verlag Tribune Co. und ist eine der größten Zeitungen in den USA. Die Zeitung erklärte, sie prüfe die Vorwürfe und werde gegebenenfalls angemessene Korrekturen vornehmen. GM äußerte sich nicht konkret zum Anlass des Anzeigenstopps. Der Autoredakteur des Blattes hatte aber am Mittwoch einen kritischen Artikel über die Markenstrategie von GM geschrieben und das Unternehmen aufgefordert, GM-Chef Rick Wagoner den Laufpass zu geben.

Das Unternehmen respektiere die Freiheit der Presse, das zu schreiben und zu kommentieren, was sie für angemessen halte, sagte ein GM-Sprecher. Ebenso seien GM und seine Händler frei in ihrer Entscheidung, ihre Werbe-Dollar dort auszugeben, wo sie es für angemessen hielten.

Details der Auseinandersetzung oder den Auftragswert der Anzeigen wollte Carney nicht nennen. Auch die Zeitung wollte sich nicht zu den finanziellen Auswirkungen äußern.

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