Gericht weist Aktionärsklage ab
Freenet ist bei Fusion mit Mobilcom einen Schritt weiter

Das Landgericht Hamburg hat die Klage von Freenet-Aktionären gegen den Beschluss der Hauptversammlung abgewiesen, mit der Muttergesellschaft Mobilcom zu fusionieren. Der Durchbruch für die Verschmelzung der Unternehmen ist das jedoch noch nicht.

HB HAMBURG. Der Weg zur Fusion des Mobilfunk-Anbieters Mobilcom mit dem Festnetz- und DSL-Anbieter Freenet sei damit aber noch nicht frei, betonte ein Gerichtssprecher am Freitag. Zum einen werde das Landgericht Hamburg erst am 2. August entscheiden, ob die Eintragung der verschmolzenen Firma ins Handelsregister freigegeben werde. Zum anderen seien noch Aktionärsklagen gegen den entsprechenden Fusionsbeschluss der Mobilcom-Hauptversammlung beim Landgericht Kiel anhängig. In einer vorläufigen Einschätzung äußerten die Richter Bedenken.

Die Anteilseigner von Freenet und Mobilcom hatten der Fusion im August 2005 mit großer Mehrheit zugestimmt. Eine Aktionäre klagten jedoch dagegen, weil sie sich übervorteilt sahen.

Mobilcom und Freenet sollen nach den Plänen des Managements zunächst zur Telunico Holding verschmolzen werden, die später in „Mobilcom-Freenet AG“ umbenannt wird. Freenet-Aktionäre sollen 1,15 Telunico-Aktien erhalten, Mobilcom-Aktionäre 1 Telunico-Aktie je Anteil. Mobilcom will durch die Übernahme von Freenet zum größten Telekom-Komplettanbieter nach der Deutschen Telekom aufsteigen.

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