Gerichts-Entscheidung
Google und Verleger bekommen mehr Zeit

Google und die US-Verleger bekommen mehr Zeit für eine Neuauflage ihres umstrittenen Buch-Deals. Der zuständige New Yorker Richter Denny Chin gab dem Internet-Riesen und den amerikanischen Verleger- und Autorenverbänden auf deren Bitte einen Aufschub bis Freitag.
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HB NEW YORK. Ursprünglich sollten sie bis Montag eine überarbeitete Version ihrer Vereinbarung präsentieren, mit der auch Mio. urheberrechtlich geschützter Bücher von Google im Internet platziert und vermarktet werden können.

Der Suchmaschinen-Spezialist und die US-Buchbranche mussten die ursprüngliche Vereinbarung von Oktober vergangenen Jahres zurückziehen, nachdem sie unter anderem von Bibliotheken, dem US-Justizministerium sowie dem deutschen und französischen Buchhandel kritisiert worden war.

Das bisherige Abkommen sah vor, dass Google gegen Zahlung von 125 Mio. Dollar das Recht erhält, Mio. Bücher von Universitäten und Büchereien einzuscannen und ins Netz zu stellen. Da die Vereinbarung nach einer Klage der US-Buchbranche zustande kam, muss sie noch von einem Gericht abgesegnet werden.

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