Gerichtsurteil
Telekom zu Ordnungsgeld verdonnert

Weil die Telekom für nicht erwünschte Zusatzleistungen von ihren Kunden Geld verlangte, muss sie nun eine fünfstellige Strafe zahlen. Die Verbraucherzentrale Hamburg wertet das als Erfolg.
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BonnDie Deutsche Telekom muss nach einer Entscheidung des Landgerichts Bonn wegen nicht erwünschter kostenpflichtiger Zusatzleistungen ein Ordnungsgeld von 20 000 Euro zahlen. Das geht aus einem Beschluss des Gerichtes hervor (Az. 11 O 46/11 vom 26.11.2013). Die Verbraucherzentrale Hamburg hatte den Beschluss beantragt, weil die Telekom Kunden im Rahmen bestehender Verträge Tarifänderungen bestätigte, die nicht bestellt worden waren.

Es ging unter anderem um ein Sicherheitspaket, das ein Kunde gar nicht angefordert hatte. „Wir hoffen, dass das Ordnungsgeld den Marktführer nun endlich dazu bringt, seine unzulässigen Werbepraktiken zu beenden“, erklärten die Verbraucherschützer am Mittwoch.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Gerichtsurteil: Telekom zu Ordnungsgeld verdonnert"

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  • Wieso darf eigentlich ein Unternehmen in Deutschland existieren, was sittenwidriges oder mafiöses Verhalten an den Tag bringt ?
    Sie verarschen die Kunden, machen Millionen Gewinn dadurch und müssen lächerliche Ordnungsstrafen zahlen.
    Die Strafen sind doch schon im Preis eingerechnet worden

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