„Geschäfte laufen gut“
Infineon-Manager erfreut Anleger

Den Worten eines Infineon-Vorstandes zufolge laufen die Geschäfte des Münchener Halbleiterherstellers gut. Die Infineon-Aktie verdoppelte ihr Plus darauf nahezu.

HB MÜNCHEN. „Die Entwicklung der Nachfrage in allen Segmenten ist nach wie vor positiv“, sagte Vorstandsmitglied Peter Bauer am Montag in München. „Die Geschäfte laufen im dritten Quartal weiterhin gut“, fügte er hinzu. Auch die Chipkartensparte sei weiter wie angekündigt auf dem Weg der Erholung.

Der bei Infineon für den Automobil-, Industrie- und Sicherheitschipbereich zuständige Manager bekräftigte, dass der zuletzt Verluste schreibende Chipkarten-Bereich bis Ende 2006 schwarze Zahlen erreichen werde. „Die Nachfrage und die Kosten bestätigen das.“ Das Unternehmen hatte angekündigt, in der Produktion von Sicherheitskarten-Chips rund 170 Stellen an seinem oberpfälzischen Standort Burgweinting zu streichen.

Die Infineon-Aktie verdoppelte ihr Plus nach den Aussagen Bauers fast und notierte rund ein Prozent höher bei 9,87 Euro.

Infineon war nach längerer Durststrecke im vergangenen Quartal operativ überraschend in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Das Unternehmen hatte ähnlich wie die Konkurrenz von hoher Nachfrage nach Speicherchips und aus der Automobilbranche und der Industrie profitiert.

Infineon hat sein Speicherchipsegment Anfang Mai unter dem Namen Qimonda ausgegliedert und will es an eine ausländische Börse bringen. Am kommenden Mittwoch entscheidet der Aufsichtsrat der Münchener endgültig über das von Unternehmenschef Wolfgang Ziebart angestrebte IPO des Segments.

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