Geschäftskundensparte: Telekom will bei T-Systems mehr Stellen streichen

Geschäftskundensparte
Telekom will bei T-Systems mehr Stellen streichen

Bei der verlustträchtigen Telekom-Geschäftskundensparte T-Systems fällt der Jobabbau wegen der harten Konkurrenz im IT-Auslagerungsgeschäft massiver aus als erwartet. Tausende Vollzeitstellen werden gestrichen.
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BerlinDer Jobabbau bei der verlustträchtigen Telekom -Geschäftskundensparte T-Systems fällt voraussichtlich massiver aus als bislang bekannt. In diesem und im nächsten Jahr sollten in dem Bereich insgesamt 4900 Vollzeitstellen wegfallen, sagte ein Sprecher von T-Systems am Dienstagabend und bestätigte damit einen Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". 900 Arbeitsplätze seien bereits gestrichen worden. Die Zahlen seien nicht in Stein gemeißelt, sondern stellten den Auftakt für die Verhandlungen mit dem Betriebsrat dar. Reuters hatte im Dezember von einem Konzerninsider erfahren, dass etwa 4000 der insgesamt gut 50.000 Jobs weltweit bei T-Systems auf der Kippe stünden.

Grund für den Schrumpfkurs ist die harte Konkurrenz im klassischen IT-Auslagerungsgeschäft. Hier buhlen Branchenriesen wie IBM oder Hewlett-Packard um Unternehmenskunden, die ihre Computer, Netzwerke oder Telefonanlagen nicht mehr selbst betreiben wollen. Verschärft wird die Situation noch durch Neueinsteiger wie die indische Tata, die den Preiskrieg zusätzlich anheizen. Der Wettbewerb schlägt bei T-Systems auf die Bilanz: Seit 2008 schreibt die Sparte operativ rote Zahlen. Der Jahresumsatz liegt bei knapp zehn Milliarden Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Geschäftskundensparte: Telekom will bei T-Systems mehr Stellen streichen"

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  • Ja, das ist ein hartes Geschäft. Die Firmen wollen den IT-Service fast für lau und sind auch bereit ihre Mitarbeiter mit Service-Dienstleistern aus aller Welt zu konfrontieren, die oft nur eine miserable Leistung bringen, weil es billiger ist. Der Mitarbeiter solcher deutscher Irrenhäuser darf dafür die Inkompetenz dieser Servicefirmen ausbaden, wärend deutsche Unternehmen mit auch nur halbwegs IT-Service nicht mehr konkurrenzfähig sind. Schöne neue Welt, aber ändern wird sich wohl so schnell nix...

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