Geschäftszahlen
Freenet steigert Ebitda bei sinkendem Umsatz

Telekommunikationsanbieter Freenet hat im vergangenen Jahr Rückgänge bei Umsatz und Gewinn verbucht.

HB HAMBURG. Die Freenet AG hat 2007 ein um 71,9 Prozent gestiegenes Ebitda von 252,8 (147,0) Mill Euro erzielt. Die Umsätze seien dagegen um 9,3 Prozent auf 1,86 (2,05) Mrd. Euro gesunken, teilte das Telekommunikationsunternehmen aus Hamburg am Montag mit. Die Analysten hatten das Ebitda im Konsens bei 255 Mill. Euro und den Erlös bei 1,88 Mrd. Euro gesehen.

Das Schmalbandgeschäft sei seit mehreren Jahren rückläufig und müsse durch andere Wachstumsbereiche kompensiert werden, so freenet. Zudem hätten sich überwiegende seit Anfang 2007 die Verrechnungen von Kundenakquisitionskosten geändert. Dies habe gegenüber dem Vorjahr zu geringer auszuweisenden Umsätzen bei gleichzeitig steigenden Roherträgen und steigenden Ebitda-Ergebnissen geführt. Insofern sei eine direkte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreszahlen nur bedingt gegeben.

In den Geschäftsfeldern Mobilfunk, Breitband- und Portalgeschäft sowie im Hosting sei die Zahl der Kunden gewachsen. Die Zahl der Vertragskunden sei auf 6,48 (5,81) Millionen bei einer Gesamtkundenzahl von 11,69 Millionen gestiegen. Die Zahl der DSL-Kunden habe sich im Jahresverlauf um 280 000 auf über 1,28 Mill. per Ende Dezember 2007 erhöht.

Das Vorsteuerergebnis kletterte 2007 um 39,2 Prozent auf 163,7 Mill. Euro. Das Unternehmen habe dieses Ergebnis trotz hoher Aufwendungen für Marketing und für Beratung hinsichtlich der Prüfung der strategischen Optionen für freenet in der zweiten Jahreshälfte 2007 realisiert, hieß es. Das Konzernergebnis brach jedoch auf 16,5 (257,0) Mill. Euro ein.

Im vierten Quartal erreichte freenet ein Ebitda von 56,5 (24,8) Mill. Euro, während das Vosteuerergebnis 28,0 (18,5) Mill. Euro betrug. Der Umsatz ging um 10,6 Prozent auf 473,9 Mill. Euro zurück. Die Analysten hatten einen Viertquartalserlös von 493 Mill. Euro erwartet.

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