Gespräche vorerst beendet
KPN will bei MMO2 nicht locker lassen

Der Telekombranche steht die nächste Übernahmeschlacht ins Haus: KPN-Chef Ad Scheepbouwer hat am Montag klar zu verstehen gegeben, dass er sich mit einer Absage von MMO2 für sein freundliches Fusionsangebot nicht zufrieden geben wird.

HB AMSTERDAM. KPN sei weiter an einer Fusion mit dem britischen Mobilfunkanbieter interessiert, die Logik einer Fusion bleibe intakt, sagte Scheepbouwer am Montag bei der Präsentation des Geschäftsergebnisses 2003 mit. Er sehe weiterhin „sinnvolle Gründe“ für einen Zusammenschluss beider Unternehmen. KPN wolle weiterhin ein größerer Mobilfunkbetreiber werden, aber ein Zusammenschluss mit MMO2 müsse finanziell tragbar sein.

Scheepbouwer bestätigte, dass KPN ein Angebot für eine freundliche Übernahme abgegeben hat. Es habe Verhandlungen gegeben, die Briten hätten aber das Angebot abgelehnt. Die Gespräche seien daraufhin beendet worden.

Die beiden Telekomanbieter konnten sich bei Fusionsverhandlungen laut Medienberichten nicht auf einen Preis einigen. Der britischen Zeitung „The Independent“ zufolge ist nun ein feindlicher Übernahmeversuch möglich. “Wir schließen keine Option aus“, zitierte die Zeitung einen KPN-Sprecher.

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