Gestiegene Nachfrage
Fujitsu plant neues Mikrochip-Werk

Angesicht einer gestiegenen Nachfrage will der japanische Elektronikkonzern Fujitsu ein neues Mikrochip-Werkes in Japan bauen.

HB TOKIO. Bis März 2008 sollen Unternehmensangaben vom Mittwoch zufolge 120 Mrd. Yen (knapp 870 Mill. Euro) in das Werk investiert werden, das auf einem bereits bestehenden Fabrikgelände in der zentralen Präfektur Mie errichtet werden soll.

Die ersten 300-Millimeter-Halbleiterscheiben sollen im April kommenden Jahres das Werk verlassen. Auf diese Scheiben passen mehr als doppelt so viele Chips wie auf Standardscheiben - was für Chiphersteller günstigere Herstellungskosten und wettbewerbsfähigere Produkte bedeutet. Das neue Fujitsu-Werk soll bis zu 10 000 Scheiben im Monat herstellen können.

Die weltweite Nachfrage nach Mikrochips wird in diesem Jahr wohl acht Prozent steigen, 2007 dürfte sie nach Angaben des Branchenverbands WSTS um 10,6 zulegen. Im vergangenen Jahr lag die Nachfrage schätzungsweise bei 6,6 Prozent.

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