Gesundheitszustand
Steve Jobs besucht die Apple-Zentrale

Die Frage um den Gesundheitszustand von Stee Jobs spitzt sich immer mehr zu. Und die Antwort scheint positiv auszufallen: Der Apple-Chef soll in der Geschäftszentrale des Konzerns gesichtet worden sein. Sein monatelang erwartetes Comeback scheint näherzurücken.

HB SAN FRANCISCO. Die Anzeichen verdichten sich, dass Apple-Chef Steve Jobs seine monatelange Krankheitspause tatsächlich beendet. Ein Reuters-Augenzeuge sah Jobs am Montag beim Verlassen der Geschäftszentrale des Unterhaltungskonzerns in Cupertino - gekleidet in seinen Markenzeichen, einem schwarzen Rolli und Jeans. Zudem wurde Jobs am Montag erstmals seit Monaten in einer Apple-Pressemitteilung zu den Verkaufszahlen des neuen iPhone 3GS zitiert: Davon setzte Apple bereits eine Million Stück ab.

Schon in den vergangenen Tagen hatten die Spekulationen zugenommen, dass Jobs wie geplant Ende dieses Monats seine Arbeit wieder aufnimmt und nicht wie von einigen Anlegern gefürchtet endgültig aus dem Unternehmen ausscheiden muss. Das "Wall Street Journal" hatte am Wochenende berichtet, Jobs habe sich vor zwei Monaten einer Leber-Transplantation unterzogen. Apple bestätigte diese Angaben nicht und erklärte lediglich, Jobs freue sich auf seine Rückkehr zu Apple Ende Juni.

Der 54-jährige Jobs hatte sich im Januar krankheitsbedingt für ein halbes Jahr von der Konzernführung zurückgezogen. Seine gesundheitlichen Probleme hatten sich als komplexer erwiesen als ursprünglich gedacht, hieß es damals lediglich. Jobs war vor etwa vier Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Seitdem kursierten immer wieder Spekulationen über Jobs Gesundheitszustand. Zuletzt alarmierte sein starker Gewichtsverlust Ende vergangenen Jahres die Märkte. Jobs erklärte dies kurz vor seiner Freistellung mit Störungen in seinem Hormonhaushalt.

Ob die Lebertransplantation in Zusammenhang mit Jobs früherer Krebserkrankung steht, ist unklar. Apple wird wie kaum ein anderer Konzern mit der Person seines Vorstandsvorsitzenden identifiziert. Der charismatische Jobs krempelte den einst reinen Computerhersteller zu einem breit aufgestellten Elektronikkonzern um. Er brachte den Musikspieler iPod und das Multimedia-Handy iPhone auf den Markt, die sich beide als Verkaufsschlager erwiesen.

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