Gewinn fiel um 60 Prozent
Eastman Kodak will massiv Stellen abbauen

Der weltgrößte Fotofilm-Hersteller Eastman Kodak hat im zweiten Quartal vor allem wegen des schwachen Geschäfts in Asien und der zunehmenden Verbreitung von Digitalkameras einen 60-prozentigen Gewinnrückgang verzeichnet. Zur weiteren Kostensenkung kündigte der US-Konzern am Mittwoch den Abbau von bis zu 6 000 Stellen weltweit an.

Reuters NEW YORK. Der Netto-Gewinn sei im Vierteljahr auf 112 Mill. Dollar oder 39 Cent je Aktie gesunken nach 284 Mill. Dollar im Vorjahr, teilte das Unternehmen mit. Der Gewinn lag damit aber noch über den erst im Juni gesenkten Erwartungen des Unternehmens von fünf bis 25 Cent je Aktie. Zuvor hatte Eastman Kodak mit einem Gewinn von 60 bis 80 Cent je Aktie gerechnet. Der Umsatz blieb bei 3,35 Mrd. Dollar weitgehend unverändert, sank aber ohne Berücksichtigung der günstigen Währungseffekte im Zuge der Dollar-Kursverluste um sechs Prozent.

Um Kosten weiter zu senken, will das Unternehmen noch in diesem Jahr mit dem Abbau von bis zu neun Prozent seiner Belegschaft oder bis zu 6000 Stellen weltweit beginnen. Von der Stellenstreichung erwartet Eastman Kodak jährliche Kosteneinsparungen von 300 bis 400 Mill. Dollar. Der Personalabbau werde aber zunächst mit Kosten von bis zu 450 Mill. Dollar innerhalb der nächsten zwölf Monate zu Buche schlagen, hieß es.

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