Gewinn und Umsatz gesteigert
Oracle legt im Quartal zu

Die Datenbank-Software des US-Softwarekonzerns Oracle verkauft sich gut. Dank eines starken Absatzes der Programm-Pakete wurden Gewinn und Umsatz des SAP-Konkurrenten im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gesteigert und damit die Erwartungen von Analysten erfüllt.

HB SAN FRANCISCO. Im dritten Geschäftsquartal sei der Netto-Gewinn um elf Prozent auf 635 Mill. Dollar gestiegen, teilte der im kalifornischen Redwood Shores ansässige Konzern am Donnerstag nach Börsenschluss mit. Der Gewinn von zwölf Cent je Aktie entspricht genau den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten. Der Umsatz erhöhte sich im dritten Quartal um neun Prozent auf 2,51 Mrd. Dollar. Oracle-Finanzchef Jeff Henley erwartet für das vierte Geschäftsquartal einen Gewinn je Aktie zwischen 17 und 18 Cent bei einem um sechs bis zehn Prozent gesteigerten Umsatz.

Die als Schlüsselindikator für die künftige Umsatzentwicklung geltenden Lizenzeinnahmen oder Verkäufe neuer Software stiegen im abgelaufenen Quartal um zwölf Prozent auf 847 Mill. Dollar. Das Geschäft mit Anwender-Software, bei dem der Konzern insbesondere mit SAP und dem US-Rivalen Peoplesoft konkurriert, stagnierte indes. Oracle strebt weiterhin eine feindliche Übernahme von PeopleSoft für 9,4 Mrd. Dollar an. Aus Wettbewerbsgründen lehnt die US-Regierung die Transaktion jedoch ab.

Oracle-Chef Larry Ellison erklärte in einer Stellungnahme zum Quartalsergebnis: „Das war ein sehr starkes Geschäft für unsere Datenbank-Software. Insgesamt hat das Wachstum des Datenbank-Geschäfts 16 % betragen.“ Oracle-Aktien legten nachbörslich auf 12,40 Dollar zu von 12,25 Dollar bei Schluss der Technologiebörse Nasdaq.

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