Gewinnanstieg im ersten Quartal
Ergebnis von Walt Disney durch "Findet Nemo" deutlich besser

Der zweitgrößte amerikanische Medienkonzern Walt Disney Company hat im ersten Quartal wegen höherer Gewinne seiner Fernsehtochter ABC und des Kabelfernseh-Sportkanals ESPN einen leichten Gewinnanstieg verbucht.

HB BURBANK. ABC und die Kabelfernsehkanäle profitierten von höheren Einschaltquoten, Werbeeinnahmen und höheren Gebühren für ESPN- Nutzer. Hinzu kamen bessere Ergebnisse in den Freizeitparks. Bei Disney World gab es mehr Besucher aus dem In- und Ausland. Dagegen verbuchte die Filmstudio-Sparte einen Gewinnrückgang, weil neue DVD-Verkäufe nicht mit dem Bestseller „Findet Nemo“ aus dem ersten Quartal des Vorjahres Schritt halten konnten. Dagegen hatte Disney mit den neuen Filmtiteln wie „Die Unglaublichen - The Incredibles“ und „Das Geheimnis der Tempelritter“ in den amerikanischen Kinos in der Berichtszeit zugelegt.

Das Unternehmen steigerte seinen Gewinn in dem am 31. Dezember 2004 beendeten Dreimonatsabschnitt gegenüber dem ersten Quartal des vorangegangenen Geschäftsjahres um fünf Prozent auf 723 Millionen Dollar (556 Mio Euro), gab Disney am Montag nach Börsenschluss bekannt. Der Gewinn pro Aktie lag bei 35 (Vorjahresvergleichszeit: 33) Cent. Disney übertraf unter Ausklammerung von Sonderfaktoren die Wall-Street-Schätzungen von 29 Cent je Aktie um fünf Cent. Der Quartalsumsatz legte um ein Prozent auf 8,7 Milliarden Dollar zu.

Disney-Konzernchef Michael Eisner hofft für das laufende Geschäftsjahr auf ein doppelstelliges Gewinnwachstum. Er verwies in diesem Zusammenhang auf die höheren Einschaltquoten bei ABC, die herausragende Entwicklung bei ESPN und die Erholung in den Freizeitparks. Eisner hob auch das 50-jährige Jubiläum von Disneyland, die Eröffnung von Hongkong Disneyland und die bevorstehenden DVD-Verkäufe des Disney/Pixar-Films „The Incredibles“

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