Gewinneinbruch
Canon leidet unter den Erdbebenfolgen

Das schwere Erdbeben und der Tsunami in Japan führten beim Kamerahersteller Canon zu massiven Produktionsausfällen. Der Gewinn im zweiten Quartal brach erwartungsgemäß ein.
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TokioDer japanische Kamerahersteller Canon bekommt die Folgen des schweren Erdbebens deutlich zu spüren. Im abgelaufenen Quartal schmälerten die massiven Produktionsausfälle in Folge von Beben und Tsunami den Betriebsgewinn um fast 31 Prozent, wie der weltgrößte Hersteller von Digitalkameras am Montag mitteilte. In den drei Monaten von April bis Juni ergab sich ein Betriebsgewinn in Höhe von 78,4 Milliarden Yen (rund 695 Millionen Euro) nach 113,4 Milliarden Yen im Vorjahr. Analysten hatten im Schnitt sogar mit einem Rückgang auf 55,9 Milliarden Yen gerechnet.

Nach früheren Angaben Canons läuft die Produktion seit Ende Juni wieder wie gewohnt. Wegen der Unterbrechungen durch das Beben konnte Canon im abgelaufenen Vierteljahr drei Millionen Kameras weniger fertigen. Canon konkurriert bei Kameras unter anderem mit Sony und Nikon, bei Büroausrüstung auch mit Xerox und Hewlett-Packard.

Trotz der deutlichen Auswirkungen der Naturkatastrophe hob Canon nun für das laufende Geschäftsjahr seine Prognose für den Betriebsgewinn wieder an auf rund 380 Milliarden Yen. Nach dem Beben im März hatte Canon seine Erwartungen zunächst auf 335 Milliarden Yen von 470 Milliarden Yen gesenkt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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