Gewinneinbruch im 1. Quartal
Yahoo wird seine Probleme nicht los

Fast drei Jahre nach dem Start als Yahoo-Chefin muss Marissa Mayer schwache Quartalszahlen erläutern und Investoren begegnen, die es auf die Firmenkasse abgesehen haben. Der Konzernumbau dürfte noch Jahre dauern.
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SunnyvaleGewinneinbruch, Anzeigenschwund und unzufriedene Investoren: Der US-Internetkonzern Yahoo kommt nicht wie gewünscht voran. Im ersten Quartal brach der Überschuss im Jahresvergleich um 93 Prozent auf 21 Millionen Dollar (19,6 Millionen Euro) ein, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

„Yahoo ist mitten in einem mehrjährigen Umbau, um als Unternehmen wieder eine Ikone zu werden“, sagte Konzernchefin Marissa Mayer laut Mitteilung. Sie will durch neue Inhalte und Funktionen mehr Nutzer und damit Werbeanzeigen auf die Yahoo-Angebote locken. Das wollte zuletzt aber nicht so recht gelingen.

Yahoo meldete zwar einen Umsatzanstieg um acht Prozent auf 1,23 Milliarden Dollar. Ohne die Erlöse, die für die Weiterleitung von Nutzern an Partner-Websites fließen, waren es aber nur 1,04 Milliarden Dollar und damit fast fünf Prozent weniger als im Vorjahr. Ein Grund waren Kosten für eine Kooperation mit dem Web-Browser Mozilla. Dort ersetzte Yahoo Google als voreingestellte Suchmaschine.

Das Anzeigen-Kerngeschäft von Yahoo kommt zudem nicht aus dem Knick. Klassische Desktop-Werbung bringt in Zeiten boomender Smartphone-Verkäufe immer weniger ein. Zuletzt gingen die um Abgaben an Partner-Seiten bereinigten Erlöse um sieben Prozent zurück. Es war bereits das vierte Quartal mit einem Minus in Folge. Kräftiges Wachstum bei Anzeigen auf Mobilgeräten hilft da auch nicht viel.

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Mayer braucht dringend Erfolge

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