Gewinneinbruch im Quartal
STMicroelectronics leidet unter Preisdruck

Europas zweitgrößter Chiphersteller STMicroelectronics hat im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch verkraften müssen. Umstrukturierungskosten und hoher Preisdruck schlagen dabei zu Buche.

HB SAN FRANCISCO/PARIS. Im weiteren Verlauf des Jahres bis ins kommende Jahr hinein sei nun aber mit Ergebnisverbesserungen zu rechnen, stellte STM-Chef Carlo Bozotti in Aussicht. Die Branche werde ein gemäßigtes Wachstum zeigen. Im dritten Quartal werde der Umsatz zwischen null und sechs Prozent zulegen. Anleger reagierten unterdessen sowohl auf den Gewinneinbruch als auch auf den Ausblick enttäuscht und verkauften die Aktien in einem überwiegend freundlichen Pariser Markt.

Zum Vorjahresquartal sei der Nettogewinn um 82 % auf 26 Mill. Dollar oder drei Cent je Aktie einschließlich Wandelrechten zurückgegangen. Analysten hatten im Schnitt mit fünf Cent pro Dividendenpapier gerechnet. Das Ergebnis enthielt Kosten von 22 Mill. Dollar für die Verlagerung von Arbeitsplätzen von Westeuropa nach Asien. Für ähnliche Umstrukturierungen hatte STM im Vorjahresquartal noch Belastungen von 78 Mill. Dollar in die Bücher genommen.

Der Umsatz ging auf 2,16 von 2,17 Mrd. Dollar zurück. Damit lag er knapp über der Analystenprognose von 2,15 Mrd. Dollar. Negativ wirkten sich vor allem die Geschäfte mit Verbraucher-Elektronik und etwa mit Speicherchips aus. Von den fünf wichtigsten Sparten des Unternehmens trug die größte, die Telekommunikationssparte, 34 % zum Gesamtumsatz bei und wuchs im Quartal um zehn Prozent.

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