Gewinnrückgang
QSC startet mit Gewinneinbruch ins Jahr

Das Ende eines langjährigen Joint Venture drückt den Gewinn des Kommunikationsunternehmens QSC. Der Konzern richtet sich derzeit neu aus und setzt auf Geschäfts- statt auf Privatkunden.
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FrankfurtQSC verdient zum Jahresauftakt wegen des Endes eines Gemeinschaftsunternehmens weniger. Der Betriebsgewinn (Ebitda) sei in den ersten drei Monaten des Jahres auf 13,4 Millionen Euro nach 18,9 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum gesunken, teilte das Kölner Unternehmen am Montag mit.

Der Überschuss brach in der Folge auf 0,3 Millionen Euro von 5,1 Millionen Euro ein. Von Reuters befragte Analysten hatten mit 0,8 Millionen Euro Konzerngewinn und 14,2 Millionen Euro Ebitda gerechnet. Zum Jahreswechsel war ein langjähriges Joint Venture über den Verkauf von DSL-Anschlüssen mit dem Telekom-Unternehmen Tele2 ausgelaufen. Zudem lasteten noch Gebührensenkungen der Bundesnetzagentur auf der Bilanz.

Der Vorstand der Firma mit 1700 Mitarbeitern hält trotz des Gewinnrückgangs an seiner Geschäftsprognose fest: Für dieses Jahr werde ein Ebitda von 60 bis 70 Millionen Euro erwartet. QSC baut seine Geschäfte derzeit um. Statt wie früher im hart umkämpften DSL-Markt mit Dumpingpreisen um jeden Kunden zu kämpfen, konzentriert sich die Firma auf Geschäftskunden, denen zunehmend IT-Lösungen wie Speicherdienste in Rechenzentren (Cloud Computing) angeboten werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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