Gewinnziele
Telekom verdonnert Belegschaft zum Sparen

Die Deutsche Telekom hinkt wegen zunehmender Marktsättigung ihren Gewinnzielen hinterher. Um die Gewinnziele dennoch zu erreichen, sei die Belegschaft zu verstärkten Sparanstrengungen aufgefordert.
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DüsseldorfDie Deutsche Telekom hinkt ihren Gewinnzielen hinterher. „Beim Neukundenzuwachs liegen wir unter Plan“, sagte Deutschland-Chef Niek Jan van Damme der „Wirtschaftswoche“ laut Vorabbericht. Grund dafür sei die zunehmende Marktsättigung. „Da setzt ein Trend ein, den wir erst in zwei, drei Jahren erwartet hatten.“ Um die Gewinnziele dennoch zu erreichen, stünden kurzfristige Einsparungen auf der Tagesordnung.

Die Belegschaft sei daher zu verstärkten Sparanstrengungen aufgefordert. „Wenn jeder Mitarbeiter zehn Euro pro Woche einspart, macht das bei 75.000 Mitarbeitern rund 39 Millionen Euro im Jahr“, sagte van Damme.

Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Gewinnziele: Telekom verdonnert Belegschaft zum Sparen"

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  • Mitte des Monats haben sie die Preise für einige VDSL Tarife erhöht !
    Außerdem kann man einige Tarife nur noch mit VOIP Telefonie online buchen. Das wollen Viele auch nicht so richtig wirklich.

    Da hätten wir schon 2 gute Ansätze, um mehr Kunden zu gewinnen statt tumbes Sparen, das dann auch wieder nur am Ende den (eh nicht berauschenden) Service verschlechtert.

  • Früher war es ein hehres Ziel, gewonnw Kunden zu erhalten und durch sie neue Kunden zu gewinnen. Wenn man vor lauter Neukundenakquisition die Stammkunden vergißt, darf man sich nicht wundern, wenn die Gewinnziele nicht erreicht werden. Nach Laufzeitende des ISDN Vertrages wollte ich bei der Telekom einen neuen Vertreag mit nur noch einem Anschluß plus DSL haben. Dafür sollten 67 Euro in Rechnung gestellt werden. Das Argument, wenn ich den Vertrag bei einem günstigeren Anbieter abschliesse, müsste ich auch keinen Aufschlag bezahlen, bekam ich zur Antwort, dann müssen Sie es halt tun. Kurz und gut, ich habe den Anbieter gewechselt, spare 120 Euro im Jahr und wünsche der Telekom weiterhin viel Erfolg. O. Fildern

  • In einer Zeit, in der das globale Finanzsystem zusammenzubrechen droht bzw. wird, - mit all den wahrscheinlich sehr unschönen Konsequenzen für den überwiegenden Teil der Menschen-, sich Gedanken zu machen über verfehlte Gewinnziele ist wirklich krank. Zu versuchen, dies auf Kosten der(abhängig) Beschäftigten zu kompensieren, ist pervers.

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