Glänzende Geschäfte: „Thor“ und „Eiskönigin“ füllen Disneys Kasse

Glänzende Geschäfte
„Thor“ und „Eiskönigin“ füllen Disneys Kasse

Walt Disney hat seine Stellung als größter Unterhaltungskonzern der Welt erneut gefestigt. In der Weihnachtszeit brummte das Geschäft durch Filme, Fernsehen, Freizeitparks. Der Gewinn schnellt in die Höhe.
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BurbankDer US-Medienkonzern Walt Disney hat in der Weihnachtszeit ein glänzendes Geschäft gemacht. Vor allem zwei Kinofilme sorgten nach Angaben des Unternehmens vom Mittwoch (Ortszeit) für eine klingelnde Kasse: das animierte Märchen „Die Eiskönigin - Völlig unverfroren“ und der Actionfilm „Thor - The Dark Kingdom“.

Auch die restlichen Sparten warfen im ersten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember ausnahmslos mehr Geld ab: von den Fernsehsendern über die Parks, Ferienressorts und Kreuzfahrtschiffe bis hin zu den Merchandising-Artikeln. Selbst die lange defizitäre Internet- und Spielesparte verdiente reichlich.

Der Umsatz stieg insgesamt um 9 Prozent auf 12,3 Milliarden Dollar (9,1 Milliarden Euro). Der Gewinn schnellte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sogar um ein Drittel auf unterm Strich 1,8 Milliarden Dollar in die Höhe.

„Wir hatten ein unglaublich starkes erstes Quartal“, erklärte Firmenchef Robert Iger im kalifornischen Burbank. Auch die Anleger waren begeistert. Die Aktie stieg nachbörslich um 4 Prozent.

Disney ist ein Unterhaltungskonglomerat. Der Konzern hatte sich auch das „Star-Wars“-Imperium von George Lucas einverleibt und plant Fortsetzungen. Dank der Kinohits steigerte die Filmsparte im vergangenen Quartal ihren Umsatz um satte 23 Prozent, ihren operativen Gewinn sogar um 75 Prozent. Im Sommer hatte Disney mit dem Westernfilm „The Lone Ranger“ mit Johnny Depp noch eine Bruchlandung erlitten.

Größter Umsatzbringer sind die Fernsehsender mit dem Sportkanal ESPN sowie dem Flaggschiff ABC. Dieser Zweig legte jedoch mit 4 Prozent am geringsten zu beim Umsatz. Die Parks und Kreuzfahrtschiffe brachten es auf ein Wachstum von 6 Prozent.

Auch der Rivale Time Warner (CNN, HBO, Filmstudio Warner Brothers) hatte jüngst an Filmen gut verdient, besonders am „Hobbit“. Rupert Murdochs neu geformter Medienkonzern 21st Century Fox (Fox-Sender, Hollywood-Studio 20th Century Fox) legt seine Geschäftszahlen an diesem Donnerstag vor.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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