Google
Benimmregeln für die Datenbrille

Google sagt den Testern seiner neuen Datenbrille, wie sie sich in der Öffentlichkeit benehmen sollen. Nicht ohne Grund: Sie sind Googles Aushängeschild. Und der Ruf ist schneller ruiniert, als die Brille auf dem Markt ist.
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San FranciscoSergey Brin ahnte schon früh, dass es noch Ärger geben würde. Als der Hau-Ruck-Blogger Robert Scoble Mitte 2013 auf der Hausmesse Google I/O eine Frage an den Mitgründer des Webriesen Google stellen wollte, fiel ihm der Google-Gründer direkt ins Wort.

„Robert, das Bild unter der Dusche hat mir überhaupt nicht gefallen“, belehrte ihn der Fan von "Glass". Er selbst wurde schon im Restaurant mit der Datenbrille auf der Nase gesichtet. Der Blogger Scoble dagegen hatte ein Bild von sich mit Datenbrille unter der Dusche stehend aufgenommen.

Googles Brille hat eine eingebaute Kamera mit Mikrofon, einen kleinen Bildschirm am rechten Augenrand und ist per Smartphone mit dem Internet verbunden. Sie zeigt an, ob E-Mails eingegangen sind, kann aber auch Videos ins Web hochladen.

Deshalb gab es jetzt per Blogeintrag eine kleine Erinnerung an alle Tester, wie man sich aufführen sollte. Die Ratschläge, so Google, habe man sich von vielen Glass-Testern eingeholt. Demnach sollte man zum Beispiel: Um Erlaubnis fragen.

Wer „alleine in einer Ecke des Raumes steht und die Leute mit der Kamera aufnimmt, macht sich keine Freunde“, heißt es ohne Umschweife. Also vorher fragen, ob jemand etwas gegen Fotos oder Videos hat. Würde man mit dem Smartphone ja auch machen.Die Bildschirmsperre nutzen, um unerlaubte Nutzung zu vermeiden, wenn man die Brille mal abgelegt hat.

Vermeiden sollte man hingegen: Übermäßige Nutzung. Ständiges Starren auf den Bildschirm im Augenwinkel macht uncool, warnt Google. Wer immer schräg in die Ecke guckt, wirkt nur bescheuert auf Leute um ihn herum. Kurze Info abrufen, ja. Aber dann wieder dem/den Anwesenden zuwenden.

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Google rät: Sei nicht gruselig

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