Google-Manager Gingras
Google News will in Spanien schließen

Google News will seinen Nachrichtendienst in Spanien schließen. Grund für den drastischen Schritt des Unternehmens ist ein neues Gesetz, das im Januar in Kraft tritt. Für die Verlage könnte das finanzielle Folgen haben.
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Wenn es nach dem Willen von

Geld für jeden Schnipsel zahlen, den es von ihren Inhalten auf Google zeigt. Das sei zu teuer, zumal Google News kein Geld mit Werbung verdiene, schreibt Gingras in einem offiziellen Blogpost.

Und damit nicht genug: Mit „großem Bedauern werden wir am 16. Dezember spanische Verlage von Google News entfernen“ schreibt er weiter. Das dürfte die spanischen Verlage hart treffen, generieren die News-Websites doch durch die Links auf Google einen wachsenden Anteil ihrer Nutzerzahlen auf der eigenen Homepage - und damit Werbeeinnahmen.

Auch in anderen Ländern, wie Deutschland und Frankreich, gibt es ähnliche Regeln. In Deutschland etwa können die Verlage Google jedoch das Recht einräumen, ihre Inhalte gratis auf Google News zu veröffentlichen.

Mehrere Medienhäuser hatten zwar zunächst versucht, Google zu Lizenzverhandlungen für die Verwendung von Verlagsinhalten zu bewegen. Basis war das Leistungsschutzrecht. Die Verlage willigten dann aber in eine Gratis-Verwertung ein, weil Google ankündigte, nur Überschriften anzuzeigen. Der Streit geht jedoch weiter.

Dana Heide ist Korrespondentin in Berlin.
Dana Heide
Handelsblatt / Korrespondentin

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