Google-Neuzugang
Nest muss „intelligente“ Rauchmelder zurücknehmen

Im Januar hatte Google den Rauchmelder-Hersteller Nest übernommen. Das Start-up muss nun hunderttausende seiner Produkte zurücknehmen: Allein durch Gesten konnten Kunden bereits versehentlich einen Alarm auslösen.
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San FranciscoDas von Google übernommene US-Unternehmen Nest muss hunderttausende Rauchmelder wegen fehlerhafter Software zurücknehmen. Die US-Behörde für Produktsicherheit erklärte am Mittwoch, die Besitzer von rund 440.000 Rauchmeldern hätten das Recht auf eine Erstattung des Kaufpreises. Nest hatte zuvor neben einer Rückgabe und Preiserstattung ein Software-Update angeboten, dass das Problem lösen soll.

Angaben des Unternehmens vom April zufolge gibt es bei den Geräten Schwierigkeiten mit einer Funktion, die eine Abschaltung des Alarms durch Wedeln mit den Armen ermöglicht. Auch andere Gesten könnten unabsichtlich den Alarm deaktivieren, teilte Nest damals mit. Die Produktsicherheitsbehörde erklärte jetzt, es gebe bisher keine Berichte über mögliche Unfälle, Verletzungen oder Schäden in Zusammenhang mit dem Software-Problem. Nest hat den Verkauf der Geräte vorerst ausgesetzt.

Der Internetriese Google hatte das Start-up im Januar für 3,2 Milliarden Dollar (2,3 Milliarden Euro) gekauft. Nest stellt „intelligente“ Rauchmelder und Thermostate her, die mit dem Internet verbunden sind und drahtlos gesteuert werden können. Zudem können Sensoren erfassen, ob etwa das Licht an oder aus ist oder sich Menschen in der Wohnung bewegen. Datenschützer zeigten sich nach Ankündigung der Google-Übernahme besorgt, dass der Internetkonzern Daten über das Verhalten der Nest-Kunden sammeln und auswerten könnte.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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