Größter Fernsehkabelanbieter in Deutschland
Kabel Deutschland steigt in digitales Fernsehen ein

Der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland (KDG) will bis zum Jahresende 300 000 Kunden für sein Digital- Angebot gewinnen. Die Vermarktung werde im Mai starten, sagte Geschäftsführer Roland Steindorf am Donnerstag in Usingen bei Frankfurt, wo die Gesellschaft das Angebot technisch zusammenstellt.

HB USINGEN/HAMBURG. Ein Basis-Paket soll für sieben Euro pro Monat zusätzlich zur Analog- Grundgebühr angeboten werden. Zudem ist ein Decoder für derzeit etwa 100 Euro notwendig. Zuvor hatte sich KDG mit ARD und ZDF über die digitale Einspeisung der öffentlich-rechtlichen Programme ins Kabelnetz geeinigt. Wie die Unternehmen mitteilten, werden die Zuschauer damit auch künftig öffentlich-rechtliche Programme im digitalen Kabel sehen können. Die Einigung bezieht sich auf die technischen Rahmenbedingungen für die Digitalbouquets „ZDF Vision“ und „ARD Digital“ in den Kabelnetzen.

Die digitalen Angebote von ARD und ZDF werden unverschlüsselt übertragen, so dass sie mit jedem im Handel erhältlichen digitalen Kabeldecoder (DVB-C-Standard) empfangen werden können. Außerdem soll für den Kabelempfang interaktiver digitaler Zusatzangebote von ZDF und ARD jedes Endgerät genutzt werden können, das ein MHP-Logo trägt. MHP (Multimedia Home Plattform) ist der von ARD und ZDF bevorzugte Software-Standard, den KDG zunächst nicht akzeptieren wollte.

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