Großaktionär-Bedenken
Drillisch stellt Fusion von Mobilcom und Freenet in Frage

Der Mobilfunkdienstleister Drillisch stellt die geplante Fusion von Mobilcom und Freenet in Frage. Drillisch ist mit einem Aktienanteil von mehr als zehn Prozent Großaktionär von Mobilcom.

HAMBURG. "Wir hatten uns bisher neutral gegenüber der Fusion geäußert, aber jetzt überwiegen zunehmend die Bedenken", sagte Drillisch-Vorstandssprecher Paschalis Choulidis dem Handelsblatt. Als einen Grund gegen die Fusion nannte Choulidis, dass es für Freenet nach dem geplatzten Übernahmeversuch von AOL Deutschland schwieriger geworden sei, die Wettbewerbsposition im Geschäft mit schnellen Internetzugängen auszubauen.

Freenet hatte sich vor kurzem bemüht, das Internetzugangsgeschäft von AOL Deutschland zu übernehmen. Am Ende machte aber die Telecom-Italia-Tochter Hansenet das Rennen. Mobilcom will mit Freenet verschmelzen. Die Büdelsdorfer Gesellschaft ist bereits mit mehr als 50 Prozent an Freenet beteiligt.

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