Große Übernahmekandidaten nicht im Fokus
SAP kauft US-Firma A2i

Der Walldorfer Softwarekonzern SAP will die US-Firma A2i Inc. übernehmen, um seine Technologiepalette zu erweitern. Die Akquisitionsstrategie des Konzerns sieht weitere Integration von ergänzenden Technologie vor.

HB WALLDORF. Damit unterstreicht der europäische Branchenprimus seine Strategie der gezielten kleinen Zukäufe, die ihm zusätzliches Know-how bringen und damit die Entwicklungskosten drücken sollen.

Wie SAP am Dienstag mitteilte, verspricht sich der Hersteller von Unternehmenssoftware von der A2i-Akquisition eine technologische Verstärkung im Bereich Produktinhalte und Datenmanagement. Damit soll SAP-Nutzern etwa die Arbeit mit elektronischen Katalogen für Verkauf und Beschaffung erleichtert werden. Angaben zum Kaufpreis wurden nicht gemacht. A2i mit Sitz in Los Angeles beschäftigt nach SAP-Angaben 50 bis 60 Mitarbeiter.

Der Zukauf bestätigt die Akquisitionsstrategie der Walldorfer, wie Konzernchef Henning Kagermann hervor hob. Demnach zielt SAP weder auf große Übernahmekandidaten noch auf den Erwerb von Marktanteilen oder Kunden. „Vielmehr suchen, erwerben und integrieren wir ergänzende Technologien, über die wir selbst nicht verfügen oder die wir nicht in einem vertretbaren Kosten- und Zeitrahmen selbst entwickeln können“, erklärte Kagermann.

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