Grünes Licht für Offerte
Kartellbehörde winkt Slim-Deal bei Telekom Austria durch

Die Kartellbehörde sieht bei aller Sorge um den hart umkämpften österreichischen Telekom-Markt keinen Grund, den Milliardär Carlos Slim vom Objekt seiner Begierde fern zu halten: Der vollen Kontrolle bei Telekom Austria.
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WienDie österreichischen Wettbewerbshüter geben ihr Okay für die Übernahme der Telekom Austria durch den mexikanischen Milliardär Carlos Slim. Die zuständige Behörde BWB habe keine kartellrechtlichen Bedenken, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Slim peilt über seinen Mobilfunkkonzern America Movil einen Anteil von bis zu knapp 51 Prozent an der Telekom Austria an und bietet noch bis 10. Juli 7,15 Euro je Aktie. Bislang hält der Konzern bereits knapp 27 Prozent an dem österreichischen Unternehmen. Diesen Anteil will Slim in einem ersten Schritt mit einem 28-Prozent-Paket des staatlichen Kernaktionärs ÖIAG bündeln.

Die BWB hatte sich für die Prüfung der Unterlagen viel Zeit genommen und eine entsprechende Frist um 14 Tage bis 10. Juni verlängert. Sie hat untersucht, welche Auswirkungen die Übernahme auf den hart umkämpften österreichischen Mobilfunkmarkt hat. Die Telekom Austria ist vor T-Mobile und Hutchison der größte von insgesamt drei in Österreich tätigen eigenständigen Mobilfunkanbietern. Sie hat einen Marktanteil von gut 43 Prozent.

Unabhängig vom Einstieg Slims bei der Telekom wolle die Behörde den Telekom-Markt genauer unter die Lupe nehmen, um dort einen fairen Wettbewerb zu ermöglichen, erklärte die BWB. Dabei wolle sie sicherstellen, dass einzelne Mobilfunkanbieter sowie mögliche Neueinsteiger nicht benachteiligt werden.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Grünes Licht für Offerte: Kartellbehörde winkt Slim-Deal bei Telekom Austria durch"

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  • Unglaublich. Egal in welchem Land der EU, das Tafelsilber wird verkauft. Das Eigentum des Steuerzahler wandert zu
    den Banken oder Investoren. Papier gegen reale Werte.
    Einen heftigen Gruß an die "Abgeortneten EU-Abnicker".

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