Gruppe sieht noch Potenzial
US-Investor will Springer-Anteil aufstocken

HB MÜNCHEN. Die US-Beteiligungsgesellschaft Hellman & Friedman (H&F) erwägt nach der Übernahme von ProSiebenSat.1 durch den Verlag Axel Springer ihren Anteil an dem fusionierten Konzern deutlich aufzustocken.

„Wir sind bereit, weitere 200 bis 300 Mill. € zu investieren“, sagte H&F-Europachef Patrick Healy der „Süddeutschen Zeitung“. Die Gesellschaft hält schon 19,4 % der Stammaktien von Springer. Gleichzeitig hält Hellman & Friedman über die Investorengruppe um Medienunternehmer Haim Saban auch wesentliche Anteile an ProSiebenSat.1. Springer übernimmt die von der Gruppe gehaltenen Anteile an dem Sender.

In dem Bericht hieß es unter Berufung auf Finanzkreise, H&F habe seinen Einsatz von 200 Mill. € durch den Verkauf an Springer knapp verdreifacht. Healy betonte, dass seine Gesellschaft mit einem Zeithorizont von fünf bis sieben Jahren bei Springer eingestiegen sei. Davon seien erst zwei verstrichen. „Wir sehen weiterhin großes Potenzial für den Springer-Konzern und die Aktie“, sagte er.

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