Gutes Digitalgeschäft
Umsatzzuwachs bei Axel Springer

In den ersten neun Monaten hat Axel Springer seinen Umsatz um zwölf Prozent steigern können. Vor allem das Geschäft mit digitalen Inhalten läuft immer besser.
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BerlinDer Medienkonzern Axel Springer traut sich ein weiteres Rekordjahr zu. Die Aussichten dafür seien gut, sagte Springer-Chef Mathias Döpfner am Montag. Auch für 2012 zeigte sich der Vorstandsvorsitzende optimistisch und stellte ein Umsatz- und Ergebnisplus in Aussicht. Der Ausbau des digitalen Geschäfts und der Auslandsaktivitäten trägt für das Berliner Unternehmen Früchte. Allein im dritten Quartal verdoppelte die Internet-Sparte, zu der Online-Marktplätze wie Immonet, das Prospekte-Portal kaufDA und Flaggschiffe wie Bild.de gehören, ihr Ergebnis. Das Verlagshaus, das jüngst mit einer Offerte für Teile des WAZ-Konzerns Aussehen erregte, konnte jüngst den Auflagenschwund auf dem heimischen Printmarkt mit „Bild“ und „Welt“ stoppen. Zu den Verhandlungen mit der WAZ hielt sich Döpfner bedeckt.

Die Springer-Aktie entwickelte sich bisher im Jahresverlauf zum MDax schwächer. Analysten wie Harald Heider von der DZ Bank sehen angesichts der Zahlen, die über den Erwartungen ausfielen, erhebliches Aufwärtspotenzial. Die Aktie legte mehr als drei Prozent zu und übertraf damit den Markt.

Der Umsatz mit Werbung stieg in den ersten neun Monaten um knapp 19 Prozent und damit stärker als der Gesamtumsatz, der um knapp zwölf Prozent auf etwa 2,32 Milliarden Euro wuchs. Lediglich bei den nationalen Zeitungen und Zeitschriften gab es Gegenwind, die Werbeerlöse waren rückläufig. Mit Werbung macht Springer fast die Hälfte seiner Umsätze. Die meisten Impulse kamen zuletzt aus dem Geschäft mit Bild.de, Bezahlangeboten im Internet, diversen Online-Portalen und dem Joint-Venture in Osteuropa mit dem Schweizer Verlag Ringier.

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