Halbjahresbilanz

Huawei verblüfft die Konkurrenz

Der chinesische Handyhersteller Huawei ist kaum aufzuhalten. Das Unternehmen ist in den ersten sechs Monaten schneller gewachsen als prognostiziert. Für Aufwind sorgen steigende Investitionen im Mobilfunkmarkt.
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Smartphones aus China überschwemmen den Markt. Huawei gehört zu den erfolgreichsten Vertretern der Branche. Die Halbjahreszahlen sprechen eine eindeutige Sprache. Quelle: Reuters

Smartphones aus China überschwemmen den Markt. Huawei gehört zu den erfolgreichsten Vertretern der Branche. Die Halbjahreszahlen sprechen eine eindeutige Sprache.

(Foto: Reuters)

TaipehDer chinesische Telekomausrüster und Handyhersteller Huawei wächst deutlich schneller als zuletzt. Für das erste Halbjahr wies das in Shenzhen ansässige Unternehmen einen Umsatzanstieg von 19 Prozent auf umgerechnet 16 Milliarden Euro aus. Grund seien insbesondere anziehende Investitionen in den neuen Mobilfunk-Standard LTE, der die Datenübertragung schneller macht. Auch mit dem deutlich kleineren Handygeschäft zeigte sich das Management zufrieden. Der Bereich zeige ein nachhaltiges Wachstum, da sich die Bekanntheit der Marke erhöhe. In den ersten sechs Monaten 2013 hatte der Konzern noch ein Umsatzplus von knapp elf Prozent erreicht.

Im angestammten Geschäft mit Netzwerkausrüstung ist Huawei weltweit die Nummer zwei. Zusammen mit dem heimischen Rivalen ZTE macht das Unternehmen europäischen Branchengrößen wie Ericsson und Nokia mit niedrigen Preisen stark Konkurrenz.

Smartphones für den schmalen Geldbeutel
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Wiko Ozzy

Das Ozzy ist ein schönes, kompaktes Smartphone für Einsteiger. Eingebaut ist ein 3,5-Zoll großer Bildschirm, ein 1-GHz-Prozessor, 512 MB RAM und vier GB Speicher. Der Speicherplatz ist mit Hilfe einer Micro-SD-Karte auf 32 GB erweiterbar. Für etwa 80 Euro ist das Gerät auch gut verarbeitet - mit Gorilla-Glas-Abdeckung und Aluminiumrand. Das Android-Smartphone ist in fünf Farben erhältlich.

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Sony Ericsson Xperia Zipo

Der 3,2-Zoll-Display ist auch etwas für Freunde der kleinen Bildschirme. Der eingebaute Einkernprozessor ist beim Surfen im Internet manchmal etwas langsam. Insgesamt ist das Smartphone aber solide verbaut und für etwa 80 Euro zu empfehlen.

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ZTE Open

Das Einsteigergerät von ZTE geht in Deutschland für 85 Euro über die Ladentheke. Installiert ist die aktualisierte Version 1.3 des Betriebssystems Firefox OS. Die technische Ausstattung ist dafür aber auch relativ schlicht. Der 4-Zoll-Bildschirm löst Bilder gerade einmal mit 800x480 Bildpunkten auf. Die Kamera auf der Rückseite fotografiert mit lediglich drei Megapixeln, eine Frontkamera für Selfies fehlt ganz. Die Apps auf dem Startbildschirm werden von dem System automatisch in Kategorien wie zum Beispiel "Nachrichten" oder "Sport" sortiert.

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Huawei Ascend Y330

Gerade einmal 99 Euro soll dass bunte Smartphone der Chinesen kosten. Dafür bekommt der Kunde einen 1,3-GHz-Prozessor und 512 MB Arbeitsspeicher. Darüber hinaus sind vier GB Speicher und ein 1500-mAh-Akku eingebaut. Das 4-Zoll-Display löst gerade einmal mit 480x800 Bildpunkten auf. Das Smartphone läuft mit Googles Betriebssystem Android 4.2.

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LG Optimus L4 II

Ein echtes Schnäppchen ist auch das Smartphone der Koreaner. Ausgestattet ist es mit einem 1-GHz-Prozessor, 512 MB Arbeitsspeicher und vier GB Flash-Speicher. Über 1700 mAh verfügt der Akku. Der Bildschirm ist mit 3,8 Zoll relativ klein. Auch die Auflösung ist mit 480x320 Pixel relativ schwach. Das Betriebssystem Android 4.1 ist installiert. Preis: 99 Euro.

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Samsung Galaxy Pocket Plus

Der Name ist hier wörtlich zu nehmen. Samsung hat ein kompaktes Handy auf den Markt gebracht. 2,8 Zoll groß ist der Display und damit nichts für Grobmotoriker. Eine gerademal zwei Megapixel starke Kamera ist eingebaut. Auch ein interner Speicher von 4 GB ist vorhanden, der sich auf 32 GB erweitern lässt. Als Betriebssystem wurde Android 4.0 aufgespielt. Das Gerät ist mittlerweile für etwa 60 Euro erhältlich.

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LG Optimus L3

Es gibt einige Handys von LG, wie auch im Bild zu sehen, die für unter 100 Euro zu bekommen sind. Das Optimus L3 kostet mittlerweile etwa 65 Euro (je nach Anbieter). Es zeichnet sich vor allem durch eine lange Akku-Laufzeit und eine gute Rechenleistung aus. Negativ ist hingegen zu werten, dass die Schrift durch die geringe Auflösung teilweise unscharf ist. Die Kamera löst mit drei Megapixeln auf, und der Bildschirm hat eine Größe von 3,2 Zoll. Als Betriebssystem ist Googles Android 2.3 Gingerbread vorinstalliert.

Auch in Sicherheitsfragen haben chinesische Telekomzulieferer im Westen Aufmerksamkeit auf sich gezogen. In den USA stehen sie seit einigen Jahren in Verdacht, amerikanische Unternehmen auszuspähen. Umgekehrt soll Medienberichten zufolge der US-Geheimdienst NSA Firmen wie Huawei ausspioniert haben.

  • rtr
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