Halbjahresergebnis
Digitalfotografie trifft Fuji doppelt hart

Der Fotokonzern Fuji hat im ersten Geschäftshalbjahr fast 41 Prozent weniger verdient als noch vor einem Jahr. Grund dafür ist vor allem, dass sich Kleinbildfilme seit dem Vorrücken der Digitalfotografie nur noch schleppend verkaufen. Doch auch sinkende Preise für Digitalkameras belasten das Ergebnis.

HB TOKIO. Wie der Konzern am Montag in Tokio mitteilte, sank der Betriebsgewinn in der Zeit von April bis September von 101,3 Milliarden Yen im Vorjahreszeitraum auf 60,01 Milliarden Yen (rund 430 Millionen Euro). Analysten und Fuji hatten mit mehr gerechnet: erstere mit 69,7 Milliarden Yen, letzterer mit 64 Milliarden Yen.

Das Nettoergebnis verringerte sich parallel um 37 Prozent auf 33,11 Milliarden Yen. Im Vorjahreszeitraum hatte Fuji Photo Film allerdings eine einmalige Pensionszuwendung verbucht, die sich positiv auf das Nettoergebnis ausgewirkt hatte. Das Unternehmen steigerte den Umsatz unter anderem auf Grund einer starken Nachfrage nach Materialien für Flachbildschirme um 4 Prozent auf 1,3 Billionen Yen.

Für das Gesamtjahr bis Ende März 2006 geht Fuji Photo aber weiter davon aus, seinen operativen Gewinn um 3 Prozent auf 170 Milliarden Yen steigern zu können. Netto sollen 85 Milliarden Yen herauskommen bei einem Umsatz von 2,7 Billionen Yen.

Die Aktien des Konzerns schlossen vor Vorlage der Halbjahreszahlen 0,81 Prozent im Minus bei 3,67 Yen.

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