Halbleiter-Industrie
Intel modernisiert trotz Flaute seine Werke

Der weltgrößte Halbleiter-Konzern Intel bringt mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten seine US-Werke auf Vordermann. Über die nächsten zwei Jahre hinweg werden sieben Milliarden Dollar in die Modernisierung investiert.

HB WASHINGTON. Der weltgrößte Halbleiter-Konzern Intel bringt mitten in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten seine US-Werke auf Vordermann. Über die nächsten zwei Jahre hinweg würden sieben Milliarden Dollar in die Modernisierung der Fabriken fließen, gab Konzernchef Paul Otellini am Dienstag in Washington bekannt. Der US-Konzern will damit die Voraussetzungen schaffen für die Produktion von kleineren, schnelleren und stromsparenderen Chips.

"Wir investieren in Amerika, um Intel und unser Land an der Spitze der Innovation zu halten", sagte Otellini. Die zu modernisierenden Werke liegen in den US-Bundesstaaten Oregon, Arizona und New Mexico.

Durch die Investitionen würden 7 000 Arbeitsplätze gesichert, hieß es weiter. Insgesamt beschäftigt der Konzern in seinem Heimatland USA 45 000 Menschen.

Die Ankündigung kommt überraschend. Intel leidet wie die gesamte Halbleiter-Branche massiv unter der Wirtschaftsflaute. Die Umsätze in der Branche waren im Schlussquartal um rund ein Viertel eingebrochen, rote Zahlen sind keine Seltenheit mehr, die meisten Unternehmen halten jetzt ihr Geld zusammen. Auch Intel spart. Dabei werde mehrere Werke und Tausende Mitarbeiter auf der Strecke bleiben.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%