Halbleiter-Zulieferer
Wacker Chemie feiert triste Hauptversammlung

Die Stimmung auf der Hauptversammlung von Wacker Chemie könnte besser sein. Der Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern leidet unter der schwierigen Branchensituation. Immerhin hat Wacker seine vage Prognose für das Gesamtjahr 2009 bekräftigt.

HB MÜNCHEN. "Auch wenn die ersten drei Monate des Geschäftsjahres vorbei sind und wir erste belastbare Zahlen kennen, können wir heute keine quantifizierte Prognose für das Gesamtjahr treffen", sagte Konzernchef Rudolf Staudigl in München auf der Hauptversammlung. "Wir können nur sagen, dass wir Umsatz und EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) deutlich unter dem Vorjahr erwarten."

Die größten Schwierigkeiten bestünden im Geschäft mit Siliciumwafern. Die Halbleiterindustrie durchschreite "das tiefste Tal" ihrer Geschichte. Das Wafergeschäft werde deutlich unter dem Vorjahr zurückbleiben. In den beiden großen Chemiebereichen (Polymers, Silicones) scheine die Talsohle erreicht. Wachstumsträger Nummer eins bleibe 2009 der Geschäftsbereich Polysilicon. Hier seien deutliche Umsatz- und Ergebnissteigerungen zu erwarten.

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