Halbleiterbranche
Bei Qimonda „sieht es ziemlich gut aus“

Auf dem schwankungsanfälligen Markt für Speicherhalbleiter profitiert die Infineon-Tochter Qimonda derzeit nach eigenen Angaben von einer regen Nachfrage: Firmenchef Kin Wah Loh zufolge brummt das Geschäft.

HB MÜNCHEN. „Ich darf Ihnen nichts Genaueres sagen, aber es sieht ziemlich gut aus“, sagte Loh auf einer Halbleitertagung am Mittwoch. Vor allem die Nachfrage nach neuartigen Qimonda-Chips für mobile Geräte wie Handys oder Musikabspielgeräte sei groß. Zudem liege das Unternehmen bei der Entwicklung von 70-Nanometer-Chips mit an der Spitze der Branche. „Wir liegen mit der Entwicklung zum ersten Mal vor Samsung. Und es gibt eine enorme Resonanz“, sagte der Chef der Infineon-Tochter.

Weltweit hatten sich Manager aus der Speicherchipbranche zuletzt zufrieden und optimistisch über die Situation auf dem Markt geäußert. Die Qimonda-Konkurrenten Samsung und Hynix blicken zuversichtlich in die Zukunft und erhoffen sich einen weiteren Nachfrageschub durch die Einführung des Microsoft-Betriebssystems Vista zum Jahreswechsel. Qimonda steuert etwa die Hälfte zum Umsatz von Infineon bei, der seine Tochter im vergangenen August an die New Yorker Börse gebracht hat. Infineon hält immer noch mehr als 85 Prozent an Qimonda, will sich aber zügig von der Mehrheit trennen.

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